Entlassung 135 Realschulabsolventen an der Konrad-Adenauer-Schule

In mehreren Etappen verabschiedete die Konrad-Adenauer-Schule 135 Realschulabsolventen mit der Übergabe der Zeugnisse der Mittleren Reife. Den Höhepunkt stellte dabei die sehr persönlich gestaltete Verabschiedungsfeier in der Turnhalle der Petersberger Realschule dar.

In ihrer Abschiedsrede erinnerte sich Schulleiterin Anke Schüler an ihre eigene Schulzeit und daran, dass es oftmals kleine Begebenheiten sind, die richtungsweisende Entscheidungen zur Folge haben. Sie bescheinigte den erfolgreichen Absolventen, von denen die stolze Anzahl von 52 Schülern gar den qualifizierenden Abschluss vorweisen können, mit diesem Zeugnis „fit für das Leben draußen zu sein.“ „Ihr könnt jetzt vom Sofa des Lebens aufstehen und euch auf den Weg in die Welt machen,“ rief sie den scheidenden jungen Leuten zu und erinnerte sie daran, die Dinge des Alltags immer wieder auch zu hinterfragen. Sie wünschte vor allem Erfolg für die nun neuen Aufgaben und gab zu bedenken: „Der Wille gestaltet den Menschen, aber für Erfolg braucht es Mut und Ausdauer.“

Johannes Keller-Harmsen, Vorsitzender des Schulelternbeirats, wünschte den Absolventen, dass sie sich später möglichst nicht die Frage nach dem schwersten Beruf überhaupt stellen müssten, indem er ein Gleichnis von bretonischen Fischern zitierte. Er bescheinigte den Abgängern, an der Adenauerschule eine solide Schulbildung erfahren zu haben, „die euch jetzt alle Möglichkeiten eröffnet“ und wünschte gleichermaßen „gute Entscheidungen.“

Die ebenfalls scheidende Schulsprecherin Derya Trzaskowski bedankte sich bei der gesamten Lehrerschaft und erinnerte an die vielen Erlebnisse, die die Gemeinschaft untereinander stärken konnten. Sie gab zu, dass „wir nicht wissen, was jetzt auf und zukommt,“ aber sie machte als aktive Cheerleaderin mit deren Motto Mut: „Eat, sleep, cheer, repeat“ beendete sie ihre Ausführungen.

Diejenigen unter den Absolventen, die sich besonders für die Klassengemeinschaft eingesetzt hatten, wurden nach einer Laudatio durch Mitschüler besonders geehrt. Es konnten sich Tobias Kleiner (Klasse 10a), Yannick Weber (10b), Dilara Corumlu (10c), Selina Feller (10d) und Celina Gerhard (10e) über Buchgutscheine für ihr außerordentliches Sozialverhalten freuen. Ebenfalls kleine Präsente aus der Hand von Schulleiterin Schüler erhielten die nun auch verabschiedeten Elternbeiräte der Klassen sowie die Klassenlehrer, die die Wege der Zehntklässler von der Klasse fünf bis zum Schluss begleitet hatten. Schließlich wurden noch die jeweiligen Klassenbesten ausgezeichnet: Sabina Bangert (10a), Chiara Frohnapfel (10b), David Günther (10c), Sandra Dubs (10d) und Philipp Zeidler (10e) erhielten dafür Gutscheine. Dabei erzielte Philipp Zeidler mit dem bemerkenswerten Notendurchschnitt von 1,2 das beste Resultat der Schule.

Die musikalischen Beiträge kamen vom Schulchor unter der Leitung von Christoph Müller sowie von Vitalij Jakowlev, der mit einem Klaviersolo beeindruckte. Durch das Programm führten Frederike Roßmar und Mario Happ.

Zuvor gab es Möglichkeiten zur Besinnung im Rahmen eines ökumenischen Wortgottesdienstes in der Pauluskirche mit Pfarrer Jan Kremer. Die Gestaltung lag in den Händen von Religionslehrerin Stephanie Blum, den musikalischen Beitrag lieferte abermals das Team um Christoph Müller.

Den Auftakt der Abschiedsfeierlichkeiten hatte zwei Tage zuvor der traditionelle Abschlussball mit großer Partystimmung im Propsteihaus Petersberg gemacht, wogegen am Abschlusstag doch einige sentimentale Gedanken aufkamen und auch die eine oder andere Träne des Abschieds zu sehen war.