Abschied an KAS

Bild: Christa Schleipen (links) und Martin Ertelt wurden von KAS-Schulleiterin Anke Schüler in den Ruhestand verabschiedet.

Doppelter Abschied an der Konrad-Adenauer-Schule: Zum Schuljahresende wurden die langjährigen Lehrkräfte Christa Schleipen und Martin Ertelt in an der Petersberger Realschule von Schulleiterin Anke Schüler in den Ruhestand verabschiedet.

Das Überreichen der Entlassungsurkunden war in eine stimmungsvolle und emotional geprägte Feier im Rahmen des Kollegiums eingebettet. Schulleiterin Schüler erinnerte an frühere Abschiede von Kolleginnen und Kollegen und stellte fest, dass die Planungen für die Zukunft mit dem Eintritt in den Ruhestand fortan anders gelagert seien – wesentlich entspannter und ohne einen engen Zeitplan. „Ruhestand wird nicht geplant, hier kann man sich endlich einmal zurücknehmen“, sagte sie. Dabei bezog sie sich auf die vielen Schulstunden in den Fächern Deutsch und Religion (Christa Schleipen) sowie Deutsch, Kunst und Sport (Martin Ertelt), die im Laufe der langen Zeit an der Adenauerschule von den beiden erteilt wurden: 39 Jahre waren es bei Ertelt und 22 Jahre bei Schleipen, in denen die beiden Pädagogen ihren Schülern stets vermittelt hätten „mit der Zeit zu gehen“, so Schüler.

Der Personalrat wählte eine besondere Form der Ansprache: In einem „Pausengespräch“ stellten sich Kathrin Marschner, Kathrin Hau und Steffen Schulte vor, wie es denn sei, wenn man sich später einmal an die beiden künftigen Pensionäre erinnerte.

Für den Fachbereich Kunst präsentierten Stephanie Blum und Ansgar Goldbach-Semrau eine Neuauflage der Montagsmaler und führten durch eine Kunstausstellung, die von Assoziationen zum jeweiligen Schulalltag geprägt war.

Jürgen Hannig imponierte mit einem wortgewaltigen Poetry-Slam und der Lehrerchor weckte mit dem Lied „Das wünsch ich dir“ von Martin Buchholz einige Sentimentalitäten.

In sehr persönlichen Worten des Dankes verabschiedeten sich Christa Schleipen und Martin Ertelt von allen, die sie in den langen Jahren an der KAS begleitet haben und erklärten, dass sie sicherlich im Laufe des nun anstehenden umfangreicheren Privatlebens vieles zunächst vermissen werden.

Unter dem Strich blieb die Feststellung, dass der Verjüngungsprozess in der Schule am Rauschenberg weiter fortgesetzt wird, was Martin Ertelt abschließend in einer kleinen Bildergalerie von altgedienten Lehrerinnen und Lehrern der KAS dokumentierte.